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The Hangover – Todd Phillips, 2009

11.07.09

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Ein paar Freunde lassen es auf einer Junggesellenparty in Las Vegas so richtig krachen und reiten sich dabei so richtig in die Scheiße.

1998 hatte der aus „Emergency Room“ bekannte Peter Berg in seinem Spielfilmdebüt „Very Bad Things“ aus dieser Prämisse eine tiefschwarze, hochkomische und vor allem konsequente Komödie gezaubert.

Todd Phillips versucht sich rund 10 Jahre später an der gleichen Story und liefert ein in jeder Hinsicht abgeschwächtes, weichgespültes Feelgoodmovie zum Wegkonsumieren. Die eklatanteste Schwäche ist hierbei die Abwesenheit einer wirklich komischen Figur, die den Film auch über Durststrecken tragen kann. In „Oldschool“ hatte Phillips Will Ferrell, in „Starsky und Hutch“ Ben Stiller und Owen Wilson. In „The Hangover“ sind mit Ed Helms und Zach Galifianakis zwar zwei erfahrene Komödianten an Bord, aber sie können einen nie so mitreißen wie erwähnte Ausnahmetalente. Statt schwarzem Humor wird einem etwas braves Witzeln unterhalb der Gürtellinie geboten, und letztendlich lösen sich die zahlreichen Stränge fast wie von selbst.

Ich kann deshalb nur dazu raten, das Geld für die Kinokarte lieber in eine DVD zu investieren.

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1mal Mostrich

  • herr v.:

    Bin dann doch ganz froh, dass ich die PV heute verpennt hab. aber genau so wirkte der Trailer: Very Bad Things, Ey man wo ist mein Auto und die Ananas-Episode der ersten Staffel How I Met Your Mother – und das alles dann in unlustig.

    (btw Peter Berg war Chicago Hope, nicht ER)

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