„The First Draft of Anything is shit.“
24.05.08 (Lektüre)
Ernest Hemingway Tags: Frames, Hemingway
Im Gegensatz zu Christian Friedrich Hebbels „Maria Magdalene“, befinden wir uns mit Sudermanns „Die Ehre“ von 1883 im Kerngebiet des Naturalismus. Es wird nach Herzenslust berlinert und sich nur so in moraltheoretischen Monologen ergangen. Dass das Stück nicht gerade erschreckend gut ist, ist nur in unserem Sinne, da sich dadurch die ‚Nahtstellen‘ umso besser aufzeigen […]
Read more →21.05.08 (Lektüre)
It’s absurd if a filmmaker needs to say what a film means in words.“ David Lynch: Catching the Big Fish: Meditation, Consciousness and creativity, 2007. S. 19. Tags: Frames, Lynch
17.05.08 (Lektüre)
… but to keep writing und renewing inspiration. We rarely know where we‘re going; writing is discovery.“ Robert McKee – Story, S. 113. Tags: Frames, Robert McKee
14.05.08 (Freshes von gestern, Lektüre)
Als großer Fan des Films wollte ich schon immer das Buch lesen. Hab es mir auch schon vor Jahren bestellt, nur um festzustellen, dass ich aus Versehen die Version im stark vereinfachten Englisch geordert hatte. Man kann ja viel über Hornby sagen, aber so kompliziert und anspruchsvoll ist seine Sprache wirklich nicht, dass diese Vereinfachung […]
12.05.08 (Freshes von gestern, Lektüre)
Um ehrlich zu sein, hab ich dem vorherigen Eintrag nicht mehr viel hinzuzufügen, die Hauptlinien sind schon benannt und werden konsequent weiterverfolgt. Ein besonders schönes Bild findet sich in der Beschreibung eines durchgegangenen Pferdes, auf Seite 176: … denn wenn das Tier einsam ist und ihm alle vier Weiten des Raums offen stehn, so läuft […]
11.05.08 (Freshes von gestern, Lektüre)
Das Gute vorweg: Der Film Julia hat exzellente Schauspieler. Tilda Swinton gibt eine hervorragende Vorstellung auf der Borderline ab, genauso wie Kate de Castillo als psychisch gestörte Frau, die Julia zu ihrem „Plan“ überreden kann, ihren Sohn, der bei seinem reichen Großvater lebt, zu entführen. Es spricht Bände, dass der Film in seinen 138 Minuten […]
11.05.08 (Freshes von gestern)
Der erheblich umfangreichere zweite Teil trägt den Titel „Seinesgleichen geschieht“. Wie ein selbstreferentielles Omen tönt es gleich aus dem ersten Kapitel, als Ulrich auf Geheiß seines Vaters bei Hofe vorfährt: Er stellte fest, daß er durch ein große Gehäuse mit wenig Inhalt gehe; (85) Denn Ulrich wird nun bei der „Parallelaktion“ eingespannt, einer Aktion, die […]
10.05.08 (Freshes von gestern)
Ich glaube, ich habe mich beim Lesen eines Buches selten so gefühlt, als würde mir jemand in die Karten schauen. Der Protagonist von „High Fidelity“ ist just dieser nerdige, neurotische, kindische, armselige Wicht, den man Männerwelt nennt: ‚I know what you‘re like,‘ Laura said, and she does, kind of: she knows that I‘m someone who […]
10.05.08 (Freshes von gestern)
Irgendwie kommt es mir so vor, als würde ich meine Beiträge nur noch mit „selten so einen [hier irgendein Adjektiv einsetzen] Film gesehen …“ anfangen. Naja, Traditionen soll man pflegen. Selten so einen umdramatischen, rein auf die Charaktere fokussierten Film gesehen wie „Happy-Go-Lucky“. Ein Film, wo sich zwei Leute kennenlernen, sympathisch sind, Nummern austauschen und […]
09.05.08 (Freshes von gestern)
Go away and come back ten years ago. Anlässlich der Western-Reihe eines Filmclubs konnte ich dieses Kleinod schauen. Der einfache (sehr sehr sehr einfache) Kuhtreiber Vern (Arthur Kennedy) sucht auf der Farm „Chuck-a-Luck“ nach dem Mörder seiner Verlobten und wanzt sich zu diesem Zwecke an die Besitzerin Altar Keene (Marlene Dietrich) ran, die eigentlich mit […]
03.05.08 (Freshes von gestern)
In meiner kleinen Reihe „Antworten auf nie gestellte Fragen“ in der Unterkategorie „Deathmatches, die niemand aufstellen würde“ der Vergleich der beiden Dokius, die ich kurz hintereinander geschaut hab. Streckenweise dasselbe Material (das wohl zugegebenermaßen eher die party people vom BBC zusammengestellt haben), selbe Botschaft, in etwa dieselbe Subtilität, beide mit einer Strafe von Soundtrack. Einziger […]
02.05.08 (Freshes von gestern)
Selten einen Blockbuster mit einem vergurkteren Drehbuch gesehen. Dialoge nah am Dadaismus, völlig verkorkster Aufbau. Noch nie einen nervigeren Comic Relief gesehen. Selten ein lahmeres Ende gesehen, für einen Sportfilm ist das Finale wirklich ibäh. Und dennoch, irgendwie sollte man ihn vielleicht gesehen haben. Allein, um mitreden zu können. Und die Zielgruppe wirft auf jeden […]